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  1. Felix Finkbeiner in den UNEP Kindervorstand gewählt

    [Fri, 27 Jun 2008 11:00:00 GMT]

    Damit ist Felix einer der jüngsten gewählten UN-Vertreter
    Felix vertrat die Plant for the Planet Schülerinitiative bei der Tunza UNEP-Konferenz für Kinder im Norwegischen Stavanger und wurde dort am Freitag, den 20.06.'08 von 105 Länderdelegierten in den Kindervorstand der UNEP gewählt und ist damit für zwei Jahre die legitimierte Stimme der Kinder (10-14) der Welt.

    Seine programmatische Rede über Klimagerechtigkeit, Partizipation und Bäume pflanzen dürfte damit das offizielle Programm der UNEP-Kinderkonferenz 2010 in Korea werden. Die Kinder werden nicht nur Bäume pflanzen, sondern Klimagerechtigkeit und eine echte Beteiligung bei der Gestaltung ihrer Zukunft fordern.

    Plant for the Planet ist Teil der Coalition for the Global Commons.

    Eine Rede von Felix (Mai 2008) finden Sie auf YouTube




  2. NRW unterstützt die Global Marshall Plan Initiative

    [Fri, 16 May 2008 11:00:00 GMT]

    Zweites Bundesland in Deutschland beschloss Unterstützung
    Der Landtag von Nordrhein-Westfalen unterstützt die Global Marshall Plan Initiative. Diesen einstimmigen Beschluss fasste das Plenum am 14. Mai 2008 auf seiner Sitzung in Düsseldorf. In dem interfraktionell erarbeiteten Antrag bekennt sich das Parlament zu den Millenniumentwicklungszielen der UNO. Es will einen Beitrag leisten die weltweite Armut bis zum Jahr 2015 zu halbieren.

    "Der Landtag steht hinter dem Anspruch der Initiative, die Ziele umzusetzen." erläuterte Chris Bollenbach (CDU) die Vorlage. Bei der Gestaltung der Entwicklungspolitik hätten die Bundesländer eine nicht zu unterschätzende Rolle. Es gelte, die Vorreiterfunktion Nordrhein-Westfalens auszubauen.

    "Der Beschluss unterstreicht die Bedeutung der Eine-Welt-Politik." sieht Andrea Asch (Grüne) das Land in der Pflicht. Renate Hendricks von der SPD-Fraktion betont: "Die Herstellung des Gleichgewichts zwischen den Ländern des Nordens und des Südens ist eine wichtige Querschnittsaufgabe." Christian Lindner Stellvertretender Fraktionsvorsitzender und Generalsekretär der FDP in NRW hebt die besondere Bedeutung "fairer Bildungschancen für die schwächsten und ärmsten Länder" hervor.

    Die Entschließung greift die Kernelemente der Global Marshall Plan Initiative auf und enthält deutliche Aussagen: "Unter ökologisch verantwortbaren Rahmenbedingungen müssen die Kräfte des Wettbewerbs auch auf den internationalen Märkten in den Dienst der Nachhaltigkeit gestellt werden. Verantwortungsloser Raubbau an natürlichen Ressourcen, Umweltverschmutzung sowie Armut und soziale Spannungen sind gezielt zu bekämpfen". Landwirtschaft und Kleingewerbe stellten "Grundbausteine der Hunger- und Armutsbekämpfung" dar, die "durch Mikrofinanz- und Mikroversicherungsprogramme unterstützt und gefördert werden" sollen.

    Als einen "mühsamen Abstimmungsprozess" bezeichnete Bollenbach die Verhandlungen zwischen den sich ansonsten argwöhnisch gegenüberstehenden Fraktionen. Der Aufwand habe sich gelohnt, drückt er die Stimmung aller Beteiligter über das am Ende positive Ergebnis aus. Michael Fromm, Landeskoordinator der Initiative, ist ebenfalls zufrieden: "Die Global Marshall Plan Initiative in Deutschland ist auf dem richtigen Weg." freut er sich über die Anerkennung für die noch junge Landesgruppe. Der Beschluss sei eine gute Basis für die weitere Arbeit der Global Marshall Plan Initiative.

    Den Text des Beschlusses finden Sie hier

    Lesen Sie dazu auch die Pressemitteilung der Deutsch-Laotischen Freundschaftsgesellschaft.

    Quelle: Jörn Wiertz, Lokalgruppe Düsseldorf



  3. Think global, act local!

    [Fri, 13 Jun 2008 11:00:00 GMT]

    Berichte aus den Lokalgruppen Hamburg und Jena
    Lokalgruppe Jena gegründet - Mitarbeiter sind hochwillkommen

    Die Gruppe wurde Anfang Juni an der Universität Jena gegründet und sucht nun neben weiteren Mitgliedern auch Ideen und Umsetzungsmöglichkeiten vor Ort.

    Bei Interesse erreichen Sie Anna Jeschke unter globalmarshallplan.jena@googlemail.com.


    Think global, act Hamburg!

    Am Samstag, den 31.05.2008 trafen sich acht Leute, um konkreter zu besprechen, welche Aktivitäten des Global Marshall Plan in Hamburg möglich wären.
    Nach den üblichen Workshopaktivitäten (Socializing und Brainstorming), blieben zwei Hauptinteressengebiete:

    - die Stadt Hamburg dazu zu bewegen, sich auf die Ziele der Initiative anzuschließen, wie sie es schon bei der Agenda 21 getan hat: Think global, act Hamburg!
    - allgemeines Marketing und PR, um den Global Marshall Plan bekannter zu machen

    Ich fasse mal zusammen, was in der ersten Gruppenarbeit lief bzw. was einzelne von uns als Aufgabe übernommen haben:
    - Recherche, wie in Thüringen, NRW und Augsburg vorgegangen wurde, um eine solche Kooperation zu erreichen
    - Abgleich mit dem aktuellen Koalitionsvertrag, sprich: Auf welche Vereinbarung können wir uns beziehen, wo andocken, auch um möglichst konkrete Aktivitäten zu erreichen? Wie z.B.:
    - Einhaken bei der Planung der Grünen, das Radfahren in HH zu unterstützen - und Hinweis darauf, dass dann auch die Radwege besser werden müssen. Hier hat sich einer von uns bereit erklärt, die Fahrradinitiativen zu kontakten, damit das Rad nicht neu erfunden werden muss und viele an einem Strang ziehen.

    Wir haben auch schon zwei Termine festgemacht: am 6. Juni um 20.00 h und am 20. Juni um 19.00 h treffen wir uns in der Innenstadt und tragen das Erreichte zusammen.

    Die zweite Gruppenarbeit hat sich mit Thema Marketing/Public Relation oder Öffentlichkeitsarbeit beschäftigt. Wir würden gerne mit Unterrichtsmaterialien über den Global Marshall Plan Lehrer
    unterstützen. Damit sich die Kinder (erstmal Mittelstufe) spielerisch den Themen annähern können und zum Beispiel in Projektwochen selber Ideen zur menschlichen Globalisierung entwickeln (www.gmpanschulen.de).

    Dafür möchten wir auch eine wenig multimediales Material als Mindcatcher produzieren, in dem Kinder in einer kurzen Sequenz auf das Thema aufmerksam gemacht werden z.B. wie Kinder in unterschiedlichsten Ländern an ihr Trinkwasser kommen (vielleicht ähnlich diesem )

    Hierzu haben wir uns bis zum 23.06. um 19:00 Uhr in Hamburg-Sülldorf auf folgende Aktionen geinigt:
    - Einholen der Information über die Möglichkeit den Konsultationsprozess auch in Schulen zur
    Vernetzung einzusetzen
    - Internetrecherche über bestehendes multimediales Material bei Youtube, Clipfish, Unicef, ZDF, Arte etc.
    - Kontakt zum multimedialen Netzwerk für professionelle Hilfe

    Vielleicht habt Ihr ja Ideen und/oder Kontakte zu diesen Themen bzw. Akteuren (politische Parteien etc.)?
    Vielleicht wollt Ihr Euch in einer der Arbeitsgruppen einklinken?
    Oder auch eine neue anregen?

    Tobias Willen & Christina Kanese



  4. Abschied vom "Manager" des Marshallplans

    [Fri, 13 Jun 2008 11:00:00 GMT]

    Der Visionär Harlan Cleveland verstarb 90-jährig
    Er war Journalist, Ministerialdirektor im Innenministerium, NATO-Botschafter, Universitätspräsident und Autor von zwölf Büchern über "Leadership" und "Public Policy". Sein Interesse war breit gefächert, auch weil er glaubte, dass alles in Zusammenhang miteinander steht. Nicht nur das verbindet ihn mit den Ideen der Global Marshall Plan Initiative. Viele seiner Theorien und Ansätze sind auch heute noch hoch aktuell und wichtig auch für die Arbeit unserer Initiative.

    Weitere Informationen über Harlan Cleveland auf Wikipedia (in englisch)


  5. Stellen Sie den Global Marshall Plan vor!

    [Fri, 04 Jul 2008 11:00:00 GMT]

    Neuer Mustervortrag erhältlich
    Sie wollten die Ideen der Initiative schon längst einmal in Ihrem Bekanntenkreis vorstellen, wussten bisher aber nicht wie?

    Mit dem aktualisierten Musterfoliensatz (ppt) von Anton Bauer haben Sie einen Leitfaden, anhand dessen Sie einen Vortrag halten können.

    Die Folien stehen zum Download bereit. Selbstverständlich können Sie die Folien nach Ihren Wünschen und auf Ihre Zielgruppe zugeschnitten anpassen.

    Wir wünschen Ihnen viel Erfolg und kündigen Ihren Vortrag gerne auf der Webseite und im Newsletter der Initiative an. Schreiben Sie an info@globalmarshallplan.org.



  6. Vereinbarung von Umwelt und Entwicklung

    [Fri, 04 Jul 2008 11:00:00 GMT]

    Der Global Marshall Plan im Kontext sogenannter Entwicklungsländer

    Daniel Saudek hat sich in seiner Magisterarbeit intensiv mit der Vereinbarung von Umwelt und Entwicklung durch nachhaltige Wirtschaftsformen auseinandergesetzt. Durch die Beratung mit Experten aus sogenannten Entwicklungsländern erarbeitete er Lösungen für aktuelle globale Probleme.

    Daniel ist ein aktives Mitglied der Lokalgruppe in Salzburg. Den Abonnenten des Newsletters stellt er seine Arbeit zur Verfügung.

    Squaring Environment and Development (pdf, 276 kB)


  7. UNEP-Daimler-Environmental Forum für Klimagerechtigkeit

    [Fri, 04 Jul 2008 11:00:00 GMT]

    Felix erklärt jeden Baum von Plant for the Planet zu einem Symbol für Klimagerechtigkeit
    UNEP-Daimler-Environmental Forum für Klimagerechtigkeit

    Eine bessere Steilvorlage als die hervorragenden Beiträge der weltweit renommierten Experten Rajendra Pachauri, Mojib Latif, Otmar Edenhofer, Ashok Koshla und Achim Steiner hätte Felix sich nicht wünschen können, als er am 3. Juli 2008 auf dem fünften UNEP-Daimler-Environmental Forum sprach. Auf dem dritten Form im November 2003 stellte HRH Prinz El Hassan bin Talal von Jordanien den Global Marshall Plan vor, was die Spiegel-Überschrift bewirkte: Töpfer und Prinz Hassan fordern einen Global Marshall Plan.



    Felix Vorredner, Nobelpreisträger Pachauri, gab die Ergebnisse des IPCC wider, Latif erläuterte in seiner bekannten Manier, Edehofer forderte einen "Global Deal" und erläuterte das ökosoziale Dreieck, Koshla erweiterte die Herausforderung um die soziale Dimension und Steiner strich die Dringlichkeit heraus, moderiert wurde die Veranstaltung souverän von Maritta von Bieberstein Koch-Weser. Für Felix war es damit ein leichtes alle Beiträge zusammenzufassen und quasi als Synthese das zu fordern, was im Raum hing: Klimagerechtigkeit.

    Als offizieller UNEP-Vertreter der Kinder der Welt erklärte Felix jeden einzelnen der Millionen Bäume, die die Kinder der Welt pflanzen würden, zu einem Symbol für Klimagerechtigkeit. Nur wenn die Verschmutzungsrechte pro Kopf der Bevölkerung gleich verteilt wären und der Afrikaner den Teil seiner Rechte verkaufen könne an einen US-Amerikaner oder an einen Europäer, dann könnte der Afrikaner in Bildung, Ernährung und medizinische Versorgung investieren. Felix: "The market will put a price on carbon". Felix dankte Achim Steiner im Namen der Kinder für alles, was er für ihre Zukunft täte und schenkte ihm das Buch: Der Mann der Bäume pflanzte.

    Die beiden versprachen sich eine sehr enge Zusammenarbeit für die kommenden beiden Jahre. In zahlreichen Einzelgesprächen konnte Felix die Vision der Kinder weiter ausführen. In Magdeburg hat Felix im Team mit seinen Vorrednern in den Herzen der Menschen den Keim gelegt für Klimagerechtigkeit.

    Am 4. Juli spricht Felix vor Schülern in Berlin und am 5. Juli zusammen mit seinem Vater vor Kolping in Augsburg.



  8. Was kann ich tun für eine bessere Welt?

    [Fri, 27 Jun 2008 11:00:00 GMT]

    Die Coalition for the Global Commons auf der Civicus World Assembly
    People, Participation, Power (Menschen, Beteiligung, Macht)
    Die Coalition for the Global Commons auf der Civicus World Assembly

    Zivilgesellschaftliche Organisationen aus über 100 Ländern trafen sich vom 18. bis 21. Juni im schottischen Glasgow, um weiter an dem übergreifenden Thema "Gemeinsames Handeln für eine gerechte Welt" zu arbeiten. Die Themenstellung wurde in 30 Workshops sowie in Plenarsitzungen und Austauschtreffen behandelt.
    Ein Workshop zur Einführung in die Coalition for the Global Commons wurde von der Global Marshall Plan Initiative angeboten. Die vier Organisatoren des Workshops, Helge Bork, Peter Hesse, Todd Lorentz, und Sumiko Tanaka diskutierten mit Teilnehmern aus aller Welt über inhaltliche Fragestellungen des ersten Entwurfes eines Aktions-Plans der Coalition for the Global Commons. Dabei fassten die Teilnehmer ihre eigenen Arbeitsfelder aus einer Global Commons Perspektive neu ins Auge und interessierten sich für eine Mitwirkung in der Coalition.



    Im zweiten Teil des Workshops wurde ein Kunstprojekt verwirklicht, im Rahmen dessen die Teilnehmer ihr Bekenntnis zu globalen Allmendegütern Ausdruck verleihen konnten. Inspiriert von Ernesto Handl und seinem sehr ansprechenden "Tattoo"-Konzept, konnten Delegierte ihre Botschaft auf einer Leinwand hinterlassen. Diese eindrückliche, künstlerische Darstellung wird derzeit in der Civicus Mitglieder-Lounge ausgestellt und zieht großes Interesse auf sich. Das Tattoo-Projekt ist so angelegt, das es mit der Coalition mitwächst. Im Rahmen jeder Konsultationsrunde werden die Teilnehmer ermutigt werden ihre eigenen Gedanken künstlerisch auf den Leinwänden auszudrücken. Schon bald werden Sie das Projekt auch online wachsen sehen können.



    Für weitere Informationen über die Coalition for the Global Commons besuchen Sie bitte unsere Internetseite: www.coalition-global-commons.org.


  9. Tax on earnings before interest and taxes instead of profit – fair, simple and competitive

    [Fri, 27 Jun 2008 11:00:00 GMT]

    a conceivable initiative of EU Member States for a common consolidated corporate tax base.
    Der Vorschlag von Lorenz Jarass und Gustav M. Obermair zur Reform der Unternehmensbesteuerung in der EU wurde kürzlich in EC Tax Review veröffentlicht und steht auf Prof. Jarass' Webseite zum Download bereit.




  10. Global Marshall Plan in Rio de Janeiro

    [Fri, 23 May 2008 11:00:00 GMT]

    Zivilgesellschaftliche Vernetzung fördern
    Im Oktober trifft Frithjof Finkbeiner eine Woche lang mit den Spitzen der südamerikanischen Zivilgesellschaft zusammen. Ziele des Treffens sind u. a. die bessere Vernetzung mit Organisatoren und Akteuren aus Lateinamerika sowie die Einbeziehung dieser in die Coalition for the Global Commons.

     



Neue Bücher:
Globale Maßlosigkeit - der (un)aufhaltsame Untergang des Weltmittelstands [Mehr]